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Google hat die Rankingregeln für Webseiten, die nicht für Smartphones optimiert
14.10.2015 16:00 (1129 x gelesen)

Google hat die Rankingregeln für Webseiten, die nicht für Smartphones optimiert sind, geändert!

Die mobile Optimierung eines Internetauftrittes ist entscheidend für den Erfolg. Genügend Potenziale diesen auszubauen gibt es bei Struktur und Design.

Der mobile Traffic nimmt seit Jahren zu und liegt in Deutschland durchschnittlich bei 20 Prozent - Tendenz steigend. Auch der Suchmaschinenbetreiber Google misst der Mobile-Nutzung inzwischen eine große Bedeutung zu: Die gute Nutzbarkeit einer Website auf dem Smartphone ist seit dem 21. April ein eigener Ranking-Faktor bei Google.

Wer seine Website nicht für die Suchmaschine optimiert, rutscht bei den Suchergebnissen nach unten.



Google hat die Rankingregeln für Webseiten, die nicht für Smartphones optimiert sind, geändert!

Die mobile Optimierung eines Internetauftrittes ist entscheidend für den Erfolg. Genügend Potenziale diesen auszubauen gibt es bei Struktur und Design.

Der mobile Traffic nimmt seit Jahren zu und liegt in Deutschland durchschnittlich bei 20 Prozent - Tendenz steigend. Auch der Suchmaschinenbetreiber Google misst der Mobile-Nutzung inzwischen eine große Bedeutung zu: Die gute Nutzbarkeit einer Website auf dem Smartphone ist seit dem 21. April ein eigener Ranking-Faktor bei Google.

Wer seine Website nicht für die Suchmaschine optimiert, rutscht bei den Suchergebnissen nach unten.

Mobile-Optimierung: Monitoring des Traffics

Wie relevant das Google-Update ist und wie viel Traffic über mobile Endgeräte kommt, können Website-Betreiber über Webanalyse-Tools wie Google Analytics messen. Das Tool gibt Auskunft darüber, wie hoch die Conversion über mobile Endgeräte im Vergleich zur Desktop-Variante ist.

Wichtige Hinweise zur mobilen Optimierung bietet Google in einem eigenen Leitfaden und Tipps für eine Mobile-Strategie finden sich im Mobile Playbook (http://www.themobileplaybook.com/de/).

Mobile-Optimierung durch die Website-Architektur generieren

Elementar ist eine schlüssige und flache Website-Architektur. Einzelne Seiten müssen in sinnvollen Themenwelten zusammengeführt und strukturiert sowie zugeordnete Keywords eingebunden werden. Mithilfe der Ordnerstruktur schaffen Shop-Besitzer schlüssige Themenwelten: vom Allgemeinen (Kategorieseiten) zum Speziellen (Produktunterseiten).

Die oberen Kategorien werden auf eher generische Suchbegriffe aus dem Keyword-Set optimiert (z. B. Damenschuhe). Tiefer in der Ordnerstruktur sollte die mobile Optimierung auf spezifischere Keywords (Sandalen) ausgelegt sein. Bei unnötig tiefen oder verschachtelten Ordnerebenen finden Nutzer wichtige Seiten und Informationen nicht. Dies hat zur Folge, dass viele Webseiten auch von Suchmaschinen nicht gefunden werden oder schlecht ranken.

Mobile-Optimierung erfordert kurze Ladezeiten

Ladezeiten spielen gerade bei der Mobile-Optimierung eine wichtige Rolle. Zur ­Ladezeit einer Webseite tragen Faktoren wie die Abrufzeit des HTML-Codes, nachgeladene Daten wie Bilder und Skripte oder das Tracking bei. Herzstück der Ladezeitenoptimierung bildet der Critical Rendering Path: Für den User sichtbare Elemente sollten idealerweise zuerst geladen und ausgespielt werden. Spezialisierte Tools wie Google Page Speed Insights oder Yahoos YSlow erkennen Probleme bei den Ladezeiten und geben konkrete Optimierungsvorschläge.

Wer die Probleme Schritt für Schritt löst, kann den Gesamtwert so verbessern. Verzichten sollte man bei der mobilen Website auch auf Inhalte, Animationen oder eine Navigation, die auf Basis von Flash bereitgestellt werden, da die Mobile-Browser in der Regel keine Flash-basierten Inhalte darstellen können.

Mobile-Optimierung mittels prägnantem Design

Da Smartphone-Nutzer insbesondere unterwegs schnell abgelenkt werden können, sollten sie sich schnell auf dem Display zurechtfinden und Informationen auf den ersten Blick finden. Ein professionelles Design, geschaffen durch mobile Optimierung, auf dem mobilen Endgerät erzeugt zudem zusätzliches Vertrauen beim Nutzer. Folgende Faktoren sollten bei der mobilen Optimierung berücksichtigt werden:

  • Schlankes Layout, denn der User will schnell Informationen
  • Einheitliche Buttons und Elemente
  • Hilfe bei der Orientierung durch Verwendung unterschiedlicher Schrift­farben und -typen
  • Ausreichend Kontrast beim User Interface

Für die mobile Webpräsenz eignet sich statt einer horizontalen eine vertikale Anordnung des Menüs. Die einzelnen Menüpunkte der Navigation sollten nicht zu lang sein. Bei Dienstleistern ist auch die Angabe einer Telefonnummer wichtig. Diese sollte eine Click-to-Call-Funktion haben, sodass der User ohne die Nummer eintippen zu müssen direkt vom Smartphone aus anrufen kann.

Mobile-Optimierung berücksichtigt die richtige Button-Größe

Damit Smartphone-Nutzer auf dem kleinen Touchscreen nicht versehentlich auf falsche Ziele tippen, sollten Schaltflächen wie Buttons oder Links groß und verständlich gestaltet sein und weit genug auseinander liegen.

Google empfiehlt bei einer mobilen Optimierung eine Mindestgröße von etwa 7 mm beziehungsweise 48 CSS-Pixeln auf einer Website mit korrekt festgelegtem Darstellungsbereich für Endgeräte. Dies gilt für häufig verwendete Schaltflächen wie Suchleisten und andere wichtige Formularfelder sowie primäre Navigationslinks. Zudem sollten Nutzer für problemloses Tippen nicht durch ­Auseinander- und Zusammenziehen der Finger zoomen oder Informationen in Pop-up-Fenstern eingeben müssen.

Mobile Optimierung führt zur leichten Orientierung

Filter- und Suchfunktionen sind bei einer mobilen Optimierung elementar, um schnell das Sortiment einschränken zu können. Dem Nutzer bleibt so ein mühsames Suchen auf dem kleinen Display erspart, was zu einem positiven Einkaufserlebnis beitragen kann. Wichtig ist, dass die Filter- und Sortierfunktionen auf dem mobilen Endgerät ohne Probleme bedient werden können und die Sortierung verständlich ist. Wenn nach einem günstigen Produkt gesucht wird, sollte dies auch oben stehen.

Bei der Eingabe von Daten öffnet sich im Optimalfall bei der Nutzung der Eingabefelder ein kontextuales Tastatur-Layout (zum Beispiel Zahlen bei der Eingabe einer Postleitzahl). Die Usability erhöht sich zusätzlich, wenn bei der Sucheingabe bereits sinnvolle Vorschläge gemacht werden.

Mobile-Optimierung erfordert klare Produktpräsentation

Produktseiten sollten schlank gestaltet sein und über klare, gut platzierte Call-to-Action-Buttons verfügen. Auf den Produktdetailseiten sollte zuerst ein ausreichend großes Produktbild zu sehen sein, gefolgt von einer kurzen Produktbeschreibung. Daneben können zusätzliche Produktinformationen in aufklappbaren Segmenten zur Verfügung gestellt werden. Auch ein "Sofort Kaufen"-Button auf einer Produktdetailseite zum Beispiel über Paypal vereinfacht den mobilen Kaufprozess.

Die Call-to-Action-Buttons sollten eindeutig und auffällig gestaltet sein, um die Aufmerksamkeit des Users auf sich zu ziehen. Eine aktivierende Beschriftung animiert den Nutzer zum Finger-Tap. Bereits auf den ersten Blick muss für den User deutlich werden, wie er ein Produkt in den digitalen Einkaufswagen legen kann.

Mobile-Optimierung: Verzicht auf Textwüsten

Bei der mobilen Optimierung sollten Sie beachten, dass Suchmaschinen eigentlich ausführliche Texte favorisieren, wohingegen Smartphone-Nutzer kompakte und übersichtlich gestaltete ­Informationen suchen.

Textwüsten vermeiden: Die Augen ermüden auf dem kleinen Bildschirm schneller. Textlastige Shop-Seiten veranlassen potenzielle Kunden häufig zum Abbruch.

Die Sprache der User verwenden: Keine Verwendung schwieriger Sätze mit vielen Fachtermini und verschachtelten Konstruktionen

Eindeutige Formulierung von Produktnamen: Abkürzungen oder handels­interne Bezeichnungen vermeiden

Texte müssen ohne Zoom lesbar sein, ­daher sollten lesbare Schriftgrößen verwendet werden. Zu viele Schriftarten und Schriftgrößen führen jedoch zu einem ­unübersichtlichen Seitenlayout.

Durch mobile Optimierung einfachen Check-out gewährleisten

Nachdem der Nutzer seinen digitalen Warenkorb gefüllt hat, folgt einer der kritischsten Momente im mobilen Kaufprozess: der Check-out-Prozess. Viele User brechen hier ab, da sich einige Fragen ergeben. Ist der Zahlprozess sicher? Was passiert mit den Retouren? Um dem Käufer ein gutes Gefühl zu geben, sollten Shop-Betreiber bei der mobilen Optimierung mit Trust-Elementen arbeiten und ­diese auch in dem kleinen Smartphone-Bildschirm sichtbar machen. Im besten Fall werden die unterschiedlichen Zahlungsmittel im Vorfeld angezeigt.

Um den Kaufprozess zu beschleunigen, sollte durch mobile Optimierung die Speicherung der Kundendaten geschaffen werden. Ein Hinweis, dass mit persönlichen Daten vertraulich umgegangen wird, schafft zusätzliches Vertrauen. Jeder Kauf sollte mit einer Bestätigungs-Mail abgeschlossen werden.

Wer seine Website unter diesen Gesichtspunkten mobil optimiert, hat gute Chancen, seinen Umsatz auch im mobilen Bereich zu steigern.

Quelle Bild:(Quelle: Shutterstock.com/Georgejmclittle) , Quelle Text: www.internetworld.de, Janina Schaefer


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